Dr. Anna-Lena Lange
Dr. Christian Metzger

Unser Nervensystem ist das System mit der höchsten Komplexität im Körper. Eine Störung des Systems erfordert deswegen neben einem guten klinischen Blick häufig eine umfassende Diagnostik. Durch unsere langjährige Erfahrung und unsere moderne technische Ausstattung können wir einen maßgeschneiderten Behandlungsablauf für unsere Patientinnen und Patienten anbieten.

Dabei ist es uns besonders wichtig, für alle PatientInnen ausreichend Zeit zur Anamnese und zur Besprechung der Befunde zu nehmen und auf Ihre Fragen einzugehen. Falls notwendig, stimmen wir Ihre Behandlung mit spezialisierten Zentren ab und haben somit auch Zugang zu den neuesten Therapieverfahren.

Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Betreuung von PatientInnen mit Multipler Sklerose (MS), Parkinson-Syndrom, Schlaganfall, Nerven- und Muskelerkrankungen, Demenz, Kopfschmerzen und Schwindel. Daneben liegt uns auch die Vorsorge und Prävention von Erkrankungen des Nervensystems sehr am Herzen.

Dr. Anna-Lena Lange & Dr. Christian Metzger

Fachärztin für Neurologie & Facharzt für Neurologie & Psychiatrie

Unsere Leistungen in der Neurologie:

Beratung zu Präventionsmaßnahmen

Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Vermeiden von Rauchen und übermäßigem Alkohol sind entscheidend. Zudem sind geistige Aktivität und Stressmanagement wichtig für die langfristige Gesundheit von Gehirn und Nerven.

Laboruntersuchungen

Blutuntersuchungen können Hinweise auf bestimmte Muskelerkrankungen, protein- oder fettbedingte Erkrankungen, die das Gehirn beeinträchtigen, und angeborene Stoffwechselstörungen geben.

Die Elektromyographie

Bei der Elektromyographie wird eine dünne Nadelelektrode in den Muskel gesetzt. Mit Hilfe eines Verstärkers kann die Aktivität einzelner Muskelfasern erfasst und aufgezeichnet werden.

Die Elektroneurographie

Diese Methode wird zur Messung der sensiblen und motorischen Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) genutzt. Dafür werden Elektroden auf die Haut aufgeklebt und der Nerv elektrisch stimuliert.

Was ist Polyneuropathie und wie kann sie behandelt werden?

Neurologin Dr. Anna-Lena Lange

Neurosonographische Untersuchungen

Mit der Doppler-Sonographie wird die Geschwindigkeit des Blutes in den hirnversorgenden Gefäßen gemessen. Sie wird routinemäßig zur Diagnose von Gefäßerkrankungen angewandt. Mit Hilfe der Dopplersonographie können wir Gefäßverengungen, z. B. der Halsschlagadern und der hirnversorgenden Arterien, sowie Veränderungen der Gefäßwände, z. B. durch Kalkablagerungen, erkennen.

Wir verfügen in unserer Praxis über modernste Geräte, die auch kleinste Gefäßwandveränderungen sichtbar machen. Die Ultraschalldiagnostik ist schnell, schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung.

Evozierte Potenziale

Evozierte Potenziale werden zur Funktionsmessung von Seh- und Hörbahnen, sensiblen und motorischen Nervenbahnen genutzt. Ein Sinnesorgan oder ein peripherer Nerv wird kontrolliert gereizt, wodurch eine Reaktion im zentralen Nervensystem hervorgerufen wird. Das elektrische Potenzial, das dabei ausgelöst wird, wird überprüft.

Elektroenzephalographie (EEG)

Die Elektroenzephalographie (EEG) wird zur Messung elektrischer Hirnströme eingesetzt. Mit Hilfe des EEG können krankhafte Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität diagnostiziert werden. Eine routinemäßig durchgeführte EEG dauert ca. 30 Minuten. Die Untersuchung ist ungefährlich und schmerzlos; sie kann beliebig oft durchgeführt werden.


Offene Sprechstunde ohne Terminvereinbarung

Neurologie: Montag bis Freitag von 10:00 – 11:00 Uhr
Psychiatrie: Dienstag und Freitag von 10:00 – 11:00 Uhr

Verbindliche organisatorische Regelungen

  • Die offene Sprechstunde dient ausschließlich der Behandlung akut aufgetretener Beschwerden.
  • Sie ersetzt keine reguläre Terminsprechstunde.
  • Die ärztliche Konsultation ist zeitlich begrenzt (5min) und auf eine medizinisch notwendige Akutversorgung ausgerichtet.
  • Eine Behandlung ist nur bei Vorlage einer gültigen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) möglich.
  • Wir empfehlen ein Erscheinen pünktlich um 10:00 Uhr. Nach Erreichen der täglichen Kapazitätsgrenze erfolgt keine weitere Annahme. Diese Begrenzung ist erforderlich, um die ordnungsgemäße Versorgung unserer bereits terminierten Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

Weitere Hinweise:
Die offene Sprechstunde ersetzt keine notfallmedizinische Versorgung.

Bei dringenden Beschwerden außerhalb unserer Sprechzeiten wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder in lebensbedrohlichen Situationen an den Notruf 112. Für alle planbaren Anliegen bitten wir um vorherige Terminvereinbarung.

Kurzfristige Ausfälle lassen sich bei Krankheitsfällen leider nicht verhindern, bereits geplante Ausfälle werden hier veröffentlicht.

Ausfall der offenen Sprechstunde am:
17.3.26, 25.3.26, 23.4-1.5.26, 22.4.26